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ImmoScout24-Objekte auf der eigenen Website: API, Objektdatenbank oder Widget

· 13 Min. Lesezeit

ImmoScout24-Objekte auf der eigenen Website: API, Objektdatenbank oder Widget

Ihre Objekte sind gepflegt. Sie stehen im Portal, mit Bildern, Preisen und Beschreibung. Nur auf Ihrer eigenen Website stehen sie nicht. Für viele Immobilienmakler beginnt genau hier die Suche nach der ImmoScout24-API, nach einem Widget oder nach einem Einbettungscode.

Die Frage klingt nach einem Knopf, den man drückt. Sie ist keiner. Sie ist eine Frage nach dem Datenfluss: Wo liegen Ihre Objektdaten zu Hause, und wer gibt sie an wen weiter. Davon hängt ab, ob am Ende eine eigene Objektseite auf Ihrer Domain steht oder nur ein Fenster, das auf eine fremde Domain zeigt.

Dieser Beitrag geht die Wege durch, die ImmoScout24 selbst dokumentiert. Er zeigt, wer einen Zugang bekommt, was in den Nutzungsbedingungen steht und was die Gebühr laut offizieller Preisübersicht kostet. Er ordnet ein, was das Widget wirklich ist, und wo eine Website für Immobilienmakler ihre Objekte besser herbekommt. Jede Zahl und jedes Zitat hat eine Quelle mit Abrufdatum.

Das Wichtigste in Kürze

ThemaKey Takeaway
Der ZugangDie ImmoScout24-API ist Geschäftskunden vorbehalten. In der Entwickler-FAQ steht: „API usage is exclusively available for business customers."
Der richtige AnwendungsfallBeim Erzeugen des Schlüssels gibt es die Berechtigung „Kundenwebsite / Immobilienverwaltungssoftware". Sie ist der offizielle Weg für die eigene Seite.
Die 24-Stunden-KlauselZiffer 7.2 der Nutzungsbedingungen beschränkt die Speicherung der Daten beim Lizenznehmer auf einen Tag. Ein eigener Objektbestand entsteht daraus nicht.
Der PreisDie Preisübersicht zur Real Estate Listing API nennt 59,00 Euro im Monat für alles bis 20.000 Aufrufe, zuzüglich Umsatzsteuer. Stand des Dokuments: 15.08.2022.
Das WidgetDokumentiert ist genau ein Widget, das „On Top Offer"-Widget für Anzeigenprodukte. Ein Widget für die Objektliste ist nicht dokumentiert.
Die DatenquelleFür Maklersoftware schreibt ImmoScout24: „Die Übertragung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich über unsere RestAPI-Schnittstelle." Die Software ist die Quelle, das Portal die Ausgabe.

Die ImmoScout24-API: was sie ist und wer sie bekommt

Wer nach der ImmoScout24-API-Schnittstelle sucht, findet kein einzelnes Produkt. Im Entwicklerportal steht eine Liste: Real Estate Listings, Geo Services, Construction Financing, Energy Efficiency Leads Delivery, Expose, Search und Widgets. Für Objekte auf der eigenen Website zählen davon drei. Die Objektdaten, die Suche und das Exposé.

Der erste Filter sitzt vor der Technik. In der Entwickler-FAQ heißt es: „API usage is exclusively available for business customers." Wer die ImmoScout24-API nutzen will, braucht ein Geschäftskonto.

Beim Erzeugen des Schlüssels wählen Sie einen Anwendungsfall. Hier steht die Weiche. Die Dokumentation schreibt: „If you choose to create API Keys for ‚Anwendungsfall / Berechtigung' … ‚Kundenwebsite / Immobilienverwaltungssoftware' …, the key receives all necessary permissions for sending and retrieving your own objects." Die eigene Kundenwebsite ist damit kein Sonderweg, sondern ein vorgesehener Anwendungsfall der ImmoScout24-API.

Zwei Sätze auf derselben Seite gehören dazu: „By generating API keys either for sandbox or production you automatically accept our Terms of Use." Und: „Note that the use of our APIs in production isn't free of charge." Mit dem Schlüssel nehmen Sie die Bedingungen an, und der Produktivbetrieb ist kostenpflichtig.

Davor steht die Sandbox: „The Sandbox system acts as a clone of the production system. It is a test environment for you to code against, before going live with your product." Wöchentlich wird dort die neueste Version eingespielt, dabei können Testdaten und Sandbox-Schlüssel verloren gehen. Für die Abnahme eines Website-Projekts ist das die richtige Umgebung.

Im Betrieb greift eine Obergrenze. Die Dokumentation der ImmoScout24-API nennt als Standard 2000 Anfragen pro Minute je Schlüssel. Darüber kommt die Antwort „429 Too Many Requests". Das Kontingent füllt sich alle paar Sekunden anteilig auf. Empfohlen werden gestaffelte Wiederholungen, eine Drosselung im eigenen Programm und lokales Zwischenspeichern. Für einen normalen Maklerbestand liegt diese Grenze weit weg.

Ein Schlüssel bedeutet allerdings nicht Zugriff auf alles. Auf der Seite zur Freischaltung steht: „You need an additional API permission, if you get the response status 403." Ein HTTP 403 ist also kein Programmierfehler, sondern eine fehlende Berechtigung. Im offiziellen Entwicklerforum hat ein ImmoScout24-Mitarbeiter das am 22. Oktober 2015 so erklärt: „du kannst keine Immobiliensuche durchführen, da dein API System diese Berechtigung nicht hat." Der Schlüssel dieses Entwicklers erlaubte Exposé-Abrufe und die eigenen Anbieterobjekte, die Suche aber nicht.

Der dokumentierte Weg für die Kundenwebsite: Suche, Exposé und der Kanal 10001

Für genau diesen Fall gibt es ein eigenes Tutorial der ImmoScout24-API. Es richtet sich laut Einleitung „for all API clients, which need to display the real estate objects of an immobilienscout24 customer on it's website".

Das Tutorial nennt zwei Wege. Der erste kombiniert die Search API mit der Expose API. Laut Vergleichstabelle bringt er Sortierung, Paging und Suchfilter mit, verlangt aber je Immobilientyp eine eigene Anfrage. Empfohlen wird er für Bestände ab hundert Objekten. Der zweite Weg nutzt die Import/Export API. Dort werden „all real estate objects are handed out with one request, but without search features like paging/sorting/search filtering". Für kleinere Bestände ist das der schlankere Weg.

Die Anmeldung an der ImmoScout24-API läuft über OAuth 1.0a. Das klingt nach Aufwand, ist aber einmalig. Im Tutorial steht dazu, man bekomme „an access token, that you can save in your application, forever". Ein Detail aus demselben Tutorial betrifft die Aufgabe direkt: Für die eigene Website ist der Veröffentlichungskanal channel=hp vorgesehen, und die Doku hält fest: „Please use channel=hp for this given usecase."

Damit sind wir beim technischen Kern der Frage. In der Dokumentation zur Veröffentlichung steht wörtlich: „Customers can publish in both publish channels ‚10000' (Immobilienscout24.de) and ‚10001' (‚customer homepage')." ImmoScout24 kennt die eigene Website des Maklers also als eigenen Veröffentlichungskanal. Ein Objekt kann für die Homepage freigegeben sein, ohne im Portal zu stehen. Und umgekehrt.

Das ist mehr als eine Fußnote. Es beantwortet die Frage, die Immobilienmakler hier am häufigsten stellen: Muss jedes Objekt auf meiner Seite auch ins Portal? Nach der Kanallogik nicht. Die Freigabe entscheidet.

Was in den Nutzungsbedingungen steht

Wer einen Schlüssel für die ImmoScout24-API erzeugt, nimmt die Nutzungsbedingungen an. Der folgende Wortlaut stammt aus der deutschen Fassung, das Dokument trägt den Stand 15.08.2022 und wurde am 9. September 2026 abgerufen.

Ziffer 7.1 räumt das Grundrecht ein: ein „Recht zur Speicherung und zur Wiedergabe der jeweils angefragten ImmoScout24-Daten gegenüber den Endkund:innen". Anzeigen ist also erlaubt, Speichern auch. Derselbe Absatz zieht am Ende die erste Grenze: „Jegliche andere Nutzung außer zu diesem Zweck, insbesondere auch zur Erstellung eigener Datenbanken oder Auswertungen, ist untersagt."

Ziffer 7.2 setzt die zeitliche Grenze. Sie lautet wörtlich: „Das Recht zur Speicherung der ImmoScout24-Daten bei den Lizenznehmer:innen ist zeitlich beschränkt auf einen Tag (24 Stunden)." Direkt danach folgt der Satz: „Nach Ablauf eines Tages sind die Daten unverzüglich zu löschen."

Ziffer 7.7 regelt die Kennzeichnung: „Die über die API abgerufenen ImmoScout24-Daten müssen durch die Verwendung der ImmoScout24-Marke gemäß Ziffer 8 dieser Nutzungsbedingungen als von ImmoScout24 stammend gekennzeichnet sein." Ziffer 8 beschreibt dazu den Zusatz „In Zusammenarbeit mit", das Logo und einen Link auf die Portal-Startseite. Objekte aus der ImmoScout24-API tragen also sichtbar ihre Herkunft.

Ziffer 6.2 schließt den Weg an der ImmoScout24-API vorbei. Methoden wie Crawler, Robots, Spiders oder Screening sind zur Datenbeschaffung ausdrücklich untersagt. Der dokumentierte Weg ist der Schlüssel und, wo nötig, die Zusatzfreischaltung.

Aus diesen Ziffern folgt eine nüchterne Feststellung. Portaldaten, die per ImmoScout24-API auf Ihre Website kommen, sind kein eigener Datenbestand. Sie sind eine tagesaktuelle Anzeige fremder Daten unter Ihrer Adresse. Technik und Bedingungen passen zusammen: Die Doku empfiehlt lokales Zwischenspeichern, Ziffer 7.2 begrenzt es auf 24 Stunden.

Was das für Ihr Projekt bedeutet, klären Sie mit ImmoScout24 und mit dem Anbieter, der Ihre Website umsetzt. Wir geben den Wortlaut wieder. Eine rechtliche Bewertung gehört in andere Hände.

Was die ImmoScout24-API kostet

Zuerst eine Unterscheidung, ohne die der nächste Absatz wie ein Widerspruch klingt. Die Preise der Makler-Mitgliedschaften veröffentlicht ImmoScout24 nicht. Wer wissen will, was Reichweite im Portal kostet und ob das Portal neben der eigenen Website nötig bleibt, findet die Einordnung in unserem Vergleich. Die Gebühr für die ImmoScout24-API ist ein anderes Produkt, und dafür gibt es eine öffentliche Preisübersicht mit Euro-Beträgen.

Das Dokument trägt den Titel „Real Estate Listing API" und den Zusatz „Auf der Basis der durchschnittlichen Calls der letzten 3 Monate", Stand 15.08.2022. Es kennt acht Stufen.

API-Aufrufe je MonatAPI-Nutzungsgebühr pro Monat
0 bis 20.00059,00 Euro
20.001 bis 40.000139,00 Euro
40.001 bis 80.000249,00 Euro
80.001 bis 160.000419,00 Euro
160.001 bis 320.000699,00 Euro
320.001 bis 640.0001.099,00 Euro
640.001 bis 1.700.0002.499,00 Euro
ab 1.700.0014.849,00 Euro

In der Preisübersicht selbst steht kein Hinweis auf die Umsatzsteuer. In den Nutzungsbedingungen steht er: „Die jeweils angegebenen Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlich geltender Mehrwertsteuer." Die Beträge oben sind also Nettobeträge. Zur Abrechnung heißt es in Ziffer 3.2: „Die monatliche Vergütung ergibt sich jeweils aus dem Monatsdurchschnitt der API-Calls der drei (3) vergangenen Monate auf Basis der volumenbasierten Real Estate Listing API-Preisliste." Geprüft wird das Volumen automatisch alle drei Monate. Rechnungen kommen monatlich im Voraus. Für die Real Estate Listing API gilt eine Kündigungsfrist von einem Monat zum Ende des jeweils dritten Monats einer Nutzungsperiode.

Jetzt die Rechnung, mit einer einzigen gekennzeichneten Annahme. Ein Maklerbüro mit 25 Objekten gleicht seinen Bestand einmal am Tag ab. Das sind ein Listenabruf plus 25 Objektabrufe, also 26 Aufrufe am Tag und rund 780 im Monat. Objektzahl und täglicher Abgleich sind die Annahme, alles Weitere steht in der Preisliste der ImmoScout24-API.

RechenschrittWert
Aufrufe im Monat bei 25 Objekten und täglichem Abgleich (Annahme)rund 780
Zutreffende Preisstufe0 bis 20.000 Aufrufe
Gebühr im Monat, netto59,00 Euro
Gebühr im Jahr, netto708,00 Euro
Gebühr über drei Jahre, netto2.124,00 Euro
Zum Vergleich: nächste Stufe über drei Jahre, netto5.004,00 Euro

Das Büro bleibt mit 780 Aufrufen weit unter der ersten Schwelle und zahlt trotzdem die vollen 59,00 Euro. Die unterste Stufe ist ein Sockelbetrag, kein Preis je Aufruf.

Ordnen wir die 2.124,00 Euro ein, ohne den Weg zu bewerten. Der Berufsverband AGD nennt als Untergrenze für öffentliche Aufträge einen Tagessatz von 690 Euro netto. Die Portalgebühr aus drei Jahren entspricht damit gut drei Arbeitstagen. Der Unterschied liegt nicht in der Höhe, er liegt in der Wiederholung. Die Gebühr läuft weiter, solange die Objekte über die ImmoScout24-API kommen. Eine Anbindung an die eigene Maklersoftware ist ein einmaliger Einrichtungsposten ohne Portalgebühr. Was dieser Posten kostet, hängt am System und gehört in das Angebot Ihres Softwareanbieters.

Das Preisdokument trägt den Stand 15.08.2022. Die Nutzungsbedingungen erlauben ImmoScout24, Preise einmal pro Kalenderjahr anzupassen. Ziehen Sie die Liste deshalb vor einer Entscheidung frisch.

Widget und Objektdatenbank: was es offiziell gibt und was nicht

„ImmoScout24 Widget" ist eine häufige Suche. Die Dokumentation der ImmoScout24-API kennt genau ein Widget, und es macht etwas anderes, als der Name vermuten lässt. Es heißt „On Top Offer" Widget und verkauft Sichtbarkeitsprodukte für Anzeigen: Panorama, Showcase, Premium, Top-Platzierungen sowie Rotationsprodukte über drei und sieben Tage.

Technisch ist es eine Einbettung: „This endpoint allows you to embed a widget within an iframe in your application (or website) to provide customers with ImmoScout24 functionality for purchasing listing boosting products." Empfohlen wird eine Breite von 430 Pixeln bei maximal rund 905 Pixeln Höhe. Dazu kommt eine Domainfreigabe: „we expect a domain name from you to add to our allowed list."

Ein Widget, das Ihre Objektliste anzeigt, ist das nicht. Wer danach sucht, meint fast immer ein anderes Produkt: die Objektdatenbank.

Diese Objektdatenbank ist der klassische Link-Weg. Die Produktivseite leitet mit einem HTTP 302 auf das Portal der ImmoScout24-API um, gemessen am 9. September 2026. Erreichbar ist die identische Seite noch auf dem Testsystem, das ImmoScout24 selbst als Klon der Produktion beschreibt. Die folgenden Zitate stammen von dort.

Die Seite wirbt so: „Binden Sie Ihre Anzeigen mit der Objektdatenbank von ImmobilienScout24 unkompliziert auch auf der eigenen Website ein." Änderungen an den Objekten würden automatisch übernommen, das erspare die doppelte Pflege. Als Vorteile stehen dort die automatische Übernahme aus dem ScoutManager, eine Suchfunktion und die Anpassung an die eigenen Unternehmensfarben.

Entscheidend sind die drei Schritte unter „So einfach geht's". Der letzte lautet: „Kopieren Sie den generierten Link und binden Sie ihn auf einer leeren Seite auf Ihrer Homepage ein." Damit ist der technische Charakter beschrieben. Ein erzeugter Link auf einer leeren Seite bleibt eine Einbettung. Eine eigene Objektseite mit eigener Adresse auf Ihrer Domain entsteht dabei nicht.

Was das für die Sichtbarkeit bedeutet, sagt Google in der eigenen Dokumentation. Zur Verarbeitung heißt es dort: „Googlebot queues all pages with a 200 HTTP status code for rendering" und „Google also uses the rendered HTML to index the page." Bei einer Einbettung bleibt der Objektinhalt aber an der fremden Adresse. Dazu die Empfehlung derselben Seite: „Keep in mind that server-side or pre-rendering is still a great idea because it makes your website faster for users and crawlers." Zur Zuordnung eingebetteter Inhalte zur einbettenden Seite bleibt Google zurückhaltend. Die Einordnung dazu steht in unserem Grundlagenbeitrag zu OpenImmo.

Wie das in der Praxis aussieht, haben wir gemessen. Bei einem Immobilienmakler aus Nordrhein-Westfalen mit einer Baukasten-Website und einem Portal-Widget existierte keine einzige eigene Objekt-URL. Die Objektlinks zeigten auf das Profil im Portal.

Für Ihre Website heißt das: Eine Einbettung füllt eine Lücke im Layout, keine in der Sichtbarkeit. Wie wir Objektseiten stattdessen bauen, zeigen unsere Webdesign-Leistungen.

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Der richtige Datenfluss: die Software ist die Quelle, das Portal die Ausgabe

Eine offizielle Seite von ImmoScout24 für Nutzer von Maklersoftware beantwortet die Frage nach dem Datenfluss in drei Sätzen. Erstens: „Die Übertragung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich über unsere RestAPI-Schnittstelle." Zweitens: „Eine Datenübertragung per FTP wird nicht angeboten." Drittens: „Verfügt Ihre Software über eine RestAPI-Unterstützung, erfolgt die Authentifizierung automatisch."

Daraus folgt eine Ableitung, und wir kennzeichnen sie als solche. Der Standard OpenImmo wird als gepacktes Paket über FTP transportiert. ImmoScout24 bietet FTP ausdrücklich nicht an. Der klassische OpenImmo-Weg führt also nicht ins Portal. Das ist kein Urteil über den Standard, sondern eine Wegbeschreibung.

Damit sortiert sich das Bild. OpenImmo ist der Weg von der Maklersoftware auf die eigene Website. Die RestAPI-Schnittstelle von ImmobilienScout24 ist der Weg von der Software ins Portal. Beide starten an derselben Stelle. Das Portal ist eine Ausgabe, keine Quelle. Was OpenImmo genau ist und welche drei Wege auf die Website führen, steht in unserem Beitrag zu OpenImmo und den drei Wegen auf die eigene Website.

Wo Objektdaten zu Hause sind und wohin sie gehen Quellen: ImmoScout24-FAQ für Maklersoftware und Nutzungsbedingungen, 09/2026. Maklersoftware die Quelle per RestAPI per OpenImmo oder API Portal eine Ausgabe Eigene Website eigene Objektseiten Umweg über die ImmoScout24-API Auf dem gestrichelten Umweg gilt Ziffer 7.2 der Nutzungsbedingungen: Speicherung „zeitlich beschränkt auf einen Tag (24 Stunden)". Auf dem direkten Weg aus der Software gilt das nicht. AI

Für unsere Projekte ziehen wir daraus eine einfache Reihenfolge. Die Objekte kommen aus der Maklersoftware und werden zu echten Seiten auf der eigenen Domain, mit eigener Adresse, eigenem Titel und eigener Beschreibung. ImmoScout24 bleibt Vertriebskanal, und zwar ein wichtiger. Nur eben als Ausgabe, nicht als Datenbank für die eigene Website.

Warum Immobilienmakler diese Frage seit über zehn Jahren stellen

Die Suche nach dem Einbettungscode ist alt. In einem Webdesign-Forum schrieb eine Webdesignerin am 1. Dezember 2012 über ihre Kundin: „Jetzt hat sie gesehen, dass diverse Konkurrenten genau diese Angebote auch in deren Webseite eingebunden haben. Das möchte sie auch." Sie selbst finde „gar nichts dergleichen", und eine Anfrage beim Kundendienst sei unbeantwortet geblieben. Ein anderer Nutzer fragte zurück, ob das Portal die Einbindung überhaupt akzeptiere.

Im offiziellen Entwicklerforum klingt es ähnlich. Am 18. Oktober 2011 antwortete ein ImmoScout24-Mitarbeiter auf die Frage, wie eine Agentur die Objekte eines Maklers ohne die ImmoScout24-API darstellen könne, es gebe „eine einfach iframe-Lösung, sie ist kostenlos". Das war vor fünfzehn Jahren und ist keine Aussage über heutige Konditionen. Am 8. Dezember 2011 stellte derselbe Mitarbeiter klar, dass es keinen ungefilterten Abruf aller Objekte gibt.

Am 22. November 2013 fragte ein Entwickler in die andere Richtung: „Der Kunde will ausschließlich Daten von seiner eigenen HP zu immoscout24 exportieren." Die Antwort verlangte den vollständigen Umbau von der FTP-Übertragung auf die REST-Schnittstelle. Das passt zur heutigen Auskunft, dass FTP nicht angeboten wird.

Die Themen im Entwicklerforum wiederholen sich bis heute: Freischaltungen und Zugangsdaten. Die Dokumentation existiert also. Sie liegt nur im Entwicklerportal und nicht dort, wo ein Immobilienmakler zuerst sucht.

Welcher Weg zu welchem Maklerbüro passt

KriteriumImmoScout24-APIObjektdatenbank-LinkOn-Top-WidgetExport aus der Maklersoftware
Eigene Objektseite mit eigener Adressetechnisch möglichnein, Link auf einer leeren Seitenein, Anzeigenproduktja
DatenhoheitPortaldaten, Kennzeichnung nach Ziffer 7.7PortaldarstellungPortaldarstellungeigene Daten
24-Stunden-Regel nach Ziffer 7.2giltDaten liegen nicht bei IhnenDaten liegen nicht bei Ihnengilt nicht
Laufende Gebühr an das Portalab 59,00 Euro netto im Monat, Stand 15.08.2022nicht beziffertnicht beziffertkeine
ZugangGeschäftskonto, Schlüssel, bei 403 ZusatzfreischaltungAnbieterbereich, Produktivseite leitet umSchlüssel und DomainfreigabeZugang der eigenen Software

Drei Fälle lassen sich daraus ableiten. Ein kleines Büro ohne eigenen Anspruch an Sichtbarkeit fährt mit einer Einbettung schneller als mit der ImmoScout24-API. Es sollte nur wissen, dass es damit eine Liste zeigt und keine Seiten aufbaut.

Ein Büro mit wachsendem Bestand, das über die eigene Website Eigentümer gewinnen will, braucht eigene Objektseiten. Die Frage ist dann nicht, welcher Portalweg der beste ist, sondern wie die eigene Software ihre Daten herausgibt.

Und wer seine Objekte gestaffelt vermarktet, findet im Kanal 10001 einen sauberen Ansatz. Stimmen Sie ihn vor dem Projektstart mit dem Portal und mit Ihrem Softwareanbieter ab.

Fazit: erst die Quelle klären, dann den Weg wählen

Drei Sätze bleiben. Die ImmoScout24-API liefert Ihre eigenen Objekte, aber unter Portalbedingungen: 24 Stunden Speicherfrist, Markenkennzeichnung und eine Gebühr ab 59,00 Euro netto im Monat nach der Preisübersicht mit Stand 15.08.2022. Das dokumentierte Widget ist ein Anzeigenprodukt und keine Objektliste. Und die Objektdatenbank führt zu einem Link auf einer leeren Seite.

Die Reihenfolge der Entscheidung ist deshalb immer dieselbe. Zuerst klären Sie, wo Ihre Objektdaten zu Hause sind. Das ist in aller Regel Ihre Maklersoftware. Danach wählen Sie den Weg auf die Website. Wer beim Portal beginnt, baut die eigene Seite auf fremdem Grund.

Seit fast 30 Jahren begleiten wir Unternehmen bei genau solchen Entscheidungen. Wie wir Objekte aus der Maklersoftware zu echten Seiten machen, zeigen wir bei Webdesign für Immobilienmakler und Hausverwaltungen.

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Häufig gestellte Fragen zur ImmoScout24-API

Was kostet die ImmoScout24-API?

Die Preisübersicht zur Real Estate Listing API nennt 59,00 Euro im Monat für bis zu 20.000 Aufrufe. Die Stufen reichen bis 4.849,00 Euro ab 1.700.001 Aufrufen. Alle Beträge netto, Stand des Dokuments: 15.08.2022.

Darf ich meine ImmoScout24-Objekte auf meiner Website speichern?

Ziffer 7.2 der Nutzungsbedingungen sagt, das Recht zur Speicherung sei „zeitlich beschränkt auf einen Tag (24 Stunden)". Der Aufbau eigener Datenbanken ist dort ausdrücklich untersagt. Die Bewertung für Ihren Fall klären Sie mit ImmoScout24.

Gibt es ein ImmoScout24-Widget für die Objektliste?

Dokumentiert ist nur das „On Top Offer" Widget. Es dient der Buchung von Anzeigenprodukten und wird als iframe eingebunden. Ein Widget, das Ihre Objektliste auf Ihrer Website anzeigt, steht in der offiziellen Dokumentation nicht.

Wer bekommt einen Zugang zur ImmoScout24-API?

Nur Geschäftskunden. In der Entwickler-FAQ steht: „API usage is exclusively available for business customers." Beim Erzeugen des Schlüssels wählen Sie den Anwendungsfall „Kundenwebsite / Immobilienverwaltungssoftware", der die Rechte für die eigenen Objekte enthält.

Was bedeutet HTTP 403 bei der ImmoScout24-API?

Eine fehlende Berechtigung, keinen Programmierfehler. ImmoScout24 schreibt: „You need an additional API permission, if you get the response status 403." Voraussetzung ist ein bestehender Schlüssel. Die Freischaltung läuft über das Formular im Entwicklerportal.

Bekomme ich mit der ImmoScout24-API eigene Objektseiten?

Technisch ja, denn die API liefert die Daten. Ob daraus eigene Seiten mit eigener Adresse werden, entscheidet Ihre Website. Bei einer Einbettung entsteht keine eigene Objekt-URL. Es bleiben die Regeln aus Ziffer 7.2 und 7.7.

Überträgt ImmoScout24 Objekte per OpenImmo?

Für Maklersoftware schreibt ImmoScout24: „Die Übertragung Ihrer Daten erfolgt ausschließlich über unsere RestAPI-Schnittstelle" und „Eine Datenübertragung per FTP wird nicht angeboten". OpenImmo führt als FTP-Paket damit nicht ins Portal, sondern von der Software auf die eigene Website.

Quellen

  1. ImmobilienScout24, API-Produktübersicht, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  2. ImmobilienScout24, Tutorial „Customer Website", abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  3. ImmobilienScout24, Publishing-Kanäle 10000 und 10001, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  4. ImmobilienScout24, Client Credentials und Anwendungsfall „Kundenwebsite / Immobilienverwaltungssoftware", abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  5. ImmobilienScout24, FAQ für Entwickler, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  6. ImmobilienScout24, FAQ für Nutzer von Maklersoftware, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  7. ImmobilienScout24, API Permission Request, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  8. ImmobilienScout24, Rate Limiting, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  9. ImmobilienScout24, Sandbox, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  10. ImmobilienScout24, Widgets Overview („On Top Offer"), abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  11. ImmobilienScout24, Nutzungsbedingungen der API (deutsche Fassung), Ziffern 3.2, 3.3, 3.4, 5.2, 6.2, 7.1, 7.2, 7.7 und 8, Stand 15.08.2022, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  12. ImmobilienScout24, Terms of Use (englische Fassung), abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  13. ImmobilienScout24, Preisübersicht Real Estate Listing API (PDF-Dokument), Stand 15.08.2022, abgerufen am 09.09.2026: api.immobilienscout24.de
  14. ImmobilienScout24, Objektdatenbank auf der eigenen Homepage einbinden, abgerufen am 09.09.2026 auf dem Testsystem von ImmoScout24, die Produktivseite antwortet mit einer Umleitung (HTTP 302) auf das API-Portal: sandbox-immobilienscout24.de
  15. Google Search Central, JavaScript SEO Basics, abgerufen am 09.09.2026: developers.google.com
  16. Google Search Central, SEO Office Hours Dezember 2023, Zuordnung von iFrame-Inhalten, abgerufen am 09.09.2026: developers.google.com
  17. AGD Allianz Deutscher Designer, Honoraruntergrenzen bei öffentlichen Aufträgen, Beitrag vom 28.03.2024, abgerufen am 09.09.2026: agd.de
  18. psd-tutorials.de, Forenthread „Immoscout in Webseite einbinden" vom 01.12.2012, abgerufen am 09.09.2026: psd-tutorials.de
  19. Google-Group „immobilienscout24-development", Thread „Alle Immobilien eines Accounts darstellen", Beiträge vom 12.10.2011 bis 08.12.2011, abgerufen am 09.09.2026: groups.google.com
  20. Google-Group „immobilienscout24-development", Thread „Objekte anzeigen", Beiträge vom 06.10.2015 und 22.10.2015, abgerufen am 09.09.2026: groups.google.com
  21. Google-Group „immobilienscout24-development", Thread „Grundsatzfragen zur neuen Immoscoutschnittstelle", Beiträge vom 22.11.2013 und 01.12.2013, abgerufen am 09.09.2026: groups.google.com

Letzte Aktualisierung: September 2026

Sven Huchel
Über den Autor

Sven Huchel

Geschäftsführer & Creative Director

Seit 2005 entwickelt Sven Websites, Brandings und digitale Strategien für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. TÜV-zertifiziert für Verkaufspsychologie. Spezialisiert auf verkaufspsychologisch optimierte Websites für Ärzte, Anwälte und Unternehmer.

+49 (0) 2435 4209712 · info@huchel-medienagentur.de

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