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onOffice-WordPress-Plugin, smart site oder native Anbindung: Objekte auf die eigene Website

· 13 Min. Lesezeit

onOffice-WordPress-Plugin, smart site oder native Anbindung: Objekte auf die eigene Website

Ihr Objektbestand ist in onOffice vollständig erfasst. Jedes Feld gepflegt, jedes Foto hochgeladen, jeder Energieausweis hinterlegt. Auf der eigenen Website vieler Immobilienmakler taucht davon trotzdem nichts auf, oder es taucht dort als Inhalt auf, den ein fremder Server ausliefert. Wer das ändern will, landet schnell beim onOffice-WordPress-Plugin. Es ist nicht der einzige Weg.

Dieser Artikel geht nicht um Login, Download oder Support. Er beantwortet eine einzige Frage: Wie kommen die Objekte aus onOffice auf die Website eines Immobilienmaklers, und was bedeutet der gewählte Weg für Google und für das eigene Design? Vier Wege stehen zur Wahl. Das onOffice-WordPress-Plugin, der OpenImmo-Export per FTP, der direkte Zugriff auf die API und der Baukasten smart site.

Grundlage sind die Dokumentation des Herstellers, die öffentlichen Bewertungen des Plugins und eigene Abrufe an zwei Live-Websites vom 9. September 2026. Jedes Zitat steht im Originalwortlaut. Wie wir solche Projekte aufsetzen, steht auf unserer Seite zu Websites für Immobilienmakler und Hausverwaltungen.

Das Wichtigste in Kürze

ThemaKey Takeaway
Die WegeonOffice nennt in der eigenen Produkt-FAQ drei Wege: „z. B. per API, per FTP oder Iframe". Der vierte ist das hauseigene WordPress-Plugin.
Das Plugin„onOffice for WP-Websites" ist auf wordpress.org kostenlos. Die Voraussetzung ist es nicht: Der Hersteller verlangt „a paid API user" und „Basic PHP, HTML and CSS knowledge".
Die BauartDie Objekte bekommen eigene Objekt-URLs, aber keine eigenen WordPress-Inhalte. Sie laufen als Unterpfade einer einzigen Detailseite.
Der MessbefundBei einem Immobilienmakler trugen drei von drei geprüften Objektseiten denselben nie aufgelösten Platzhalter im Description-Feld. In der Sitemap mit 30 URLs stand keine einzige Objekt-URL.
Die RechnungDer API-Zugang steckt im größeren Paket. Die Differenz beträgt 20 Euro netto je Nutzer und Monat, über drei Jahre 720 Euro je Nutzer.

Drei Wege, und onOffice nennt sie selbst

Die Produkt-FAQ von onOffice stellt die Frage selbst und beantwortet sie ohne Umschweife. Lassen sich die Immobilien auf der eigenen Website einbinden?

„Ja, natürlich! Dazu bieten wir verschiedene Optionen, z. B. per API, per FTP oder Iframe. Damit präsentieren Sie die Immobilien aus unserer Immobiliensoftware auf Ihrer Website und aktualisieren diese in Echtzeit."

Drei Wege, in einem Satz nebeneinandergestellt. Für den Betrieb sind sie gleichwertig. Für Suchmaschinen und für Ihr Design sind sie es nicht.

Der iFrame blendet die Objekte von einer fremden Adresse in Ihre Seite ein. Google äußert sich dazu zurückhaltend. In den SEO Office Hours vom Dezember 2023 sagte John Mueller, die Systeme versuchten, den eingebetteten Inhalt der Elternseite zuzuordnen, „but it's not guaranteed, since both pages are normal HTML pages on their own too". Was diese Einbettung an Sichtbarkeit kostet, ist ein Thema für sich.

Der FTP-Weg schiebt die Objekte als OpenImmo-Paket auf einen Server, der API-Weg holt sie auf Anfrage aus onOffice. Beide liefern nur Daten. Was daraus auf der Website wird, entscheidet die Umsetzung.

Und dann gibt es den Weg, den der Satz nicht nennt: das eigene WordPress-Plugin des Herstellers. Es steht öffentlich auf wordpress.org und kostet nichts. Bei ihm fängt dieser Artikel an.

Vier Wege für Objekte aus onOffice Wo die Daten liegen, wem die Objektadresse gehört, wer Titel und Beschreibung setzt. Daten liegen bei Objektadresse Titel und Beschreibung iFrame Anbieter keine eigene Anbieter WordPress-Plugin onOffice, live mit Nummer über SEO-Plugin FTP-Export, nativ eigener Server frei wählbar Sie selbst onOffice-API, nativ onOffice, auf Abruf frei wählbar Sie selbst Quellen: onOffice-Dokumentation und Google Search Central. Stand 09/2026. AI

Das onOffice-WordPress-Plugin: Live-Abruf, Shortcode, eine Container-Seite

Das Plugin heißt „onOffice for WP-Websites", kommt von der onOffice GmbH und liegt in Version 6.14 vor. wordpress.org führt es in der Größenstufe „1.000+ aktive Installationen", getestet bis WordPress 6.9.7, vorausgesetzt werden WordPress ab 6.1 und PHP ab 8.2. Der Code steht unter der GNU AGPLv3. Der Download kostet nichts.

Wichtiger ist die Bauart. Es importiert keine Objekte in Ihre WordPress-Datenbank, sondern holt sie bei jedem Aufruf über die Schnittstelle: „The plugin requires an API user to access the data in onOffice enterprise." Ausgegeben werden die Daten über Shortcodes. Der Hersteller stellt das als Stärke heraus: „Thanks to shortcodes, the plugin is compatible with almost any WordPress theme."

Die Detailansicht ist dabei eine einzige WordPress-Seite. Die Anleitung sagt es wörtlich: „Save the detail view and copy the shortcode. Paste the shortcode on a WordPress page that you want to use as your detail view." Damit die Objekt-URLs sauber laufen, müssen die Permalinks auf „post name" stehen. Jedes Objekt erscheint danach als Unterpfad dieser einen Seite, aufgebaut aus der Datensatznummer und den ersten fünf Wörtern des Objekttitels, im Beispiel der Doku /1234-beautiful-location-with-view. Die Nummer bleibt vorn, sie lässt sich nicht entfernen, „as this is required for unique identification", und eine eigene Objektnummer aus dem System nimmt die URL nicht auf.

Daraus folgt die Kette, um die es hier geht. Jedes Objekt hat eine eigene URL auf Ihrer Domain, so weit gut. Ein eigener WordPress-Inhalt entsteht dabei nicht, kein Beitrag und keine Seite je Objekt, sondern Unterpfade einer Container-Seite. Alles, was in WordPress an Beiträgen und Seiten hängt, greift damit je Objekt nicht: kein eigenes Feld für Title und Meta-Description, kein Eintrag in der Sitemap, die ein SEO-Plugin daraus erzeugt. Das ist keine Fehlfunktion, das ist die Bauart.

Am Markt gibt es eine zweite Plugin-Bauart, die Objekte per OpenImmo in einen eigenen Inhaltstyp importiert und je Objekt einen echten WordPress-Inhalt anlegt. onOffice gehört nicht dazu.

Was das Plugin voraussetzt, und was Nutzer darüber schreiben

Der Hersteller nennt seine Voraussetzungen offen. Auf der Startseite der Plugin-Doku stehen zwei Punkte unter „Important requirements for successful usage":

„A paid API user in onOffice enterprise. This is necessary for the data exchange between your website and onOffice enterprise." „Basic PHP, HTML and CSS knowledge for the customization of the appearence."

Dazu die Fußnote auf derselben Seite: „Please note that we cannot guarantee compatibility with all plugins and themes." Das ist keine Floskel. Die Einrichtungsanleitung nennt zwei harte Fälle beim Namen. Zum Immobilien-Theme Houzez heißt es: „We do not support the Houzez Real Estate Theme", wer es einsetzen will, „need an custom API interface". Und zur Mehrsprachigkeit: „Unfortunately, the Polylang Translation plugin is not compatible with the onOffice for WP Websites plugin. We recommend using WPML." Die offizielle FAQ ergänzt eine dritte Reibungsstelle: Manche Page-Builder erkennen den Shortcode erst, wenn die Seite ein zweites Mal gespeichert wird.

Ein Blick auf die öffentlichen Bewertungen passt dazu. wordpress.org zählte am 9. September 2026 vier Bewertungen, im Schnitt zwei von fünf Sternen, dreimal ein Stern und einmal fünf. Vier Stimmen sind keine Statistik, sie zeigen aber ein Muster, das die Dokumentation bestätigt.

Eine der Ein-Stern-Bewertungen bringt den Punkt auf den Kern: „There’s no way to implement specific SEO settings for individual pages" und „Everything runs on shortcodes". Bemerkenswert ist die Antwort des Herstellers direkt darunter. Sie widerspricht nicht, sie ordnet ein:

„It is not an SEO tool, but rather a plugin designed to integrate onOffice enterprise with your website. … For SEO optimization, we recommend widely-used tools such as Yoast or Rank Math, which complement the plugin effectively using custom fields …"

Das ist die ehrlichste Aussage im ganzen Vorgang. Das Plugin bringt die Daten. Titel und Beschreibung je Objekt setzt ein zweites Plugin über Custom Fields, und die Felder füllt jemand von Hand.

Die einzige Fünf-Sterne-Stimme sagt dasselbe aus der anderen Richtung. Sie trägt den Titel „Man muss es können" und lobt, das Plugin stelle „alle wichtigen Daten aus OnOffice bereit (Immobilien, Adressen)" und biete kompetenten Entwicklern viele Möglichkeiten. Das Plugin ist ein Werkzeug für Entwickler, kein fertiges Produkt für das Maklerbüro.

Was in der Praxis schiefgeht

Wir haben am 9. September 2026 den Quelltext von zwei Websites abgerufen, die mit diesem Plugin arbeiten.

Die erste gehört einem Immobilienmakler aus Nordrhein-Westfalen, WordPress mit dem onOffice-Plugin. Die Objekt-URLs folgen dem dokumentierten Muster, der Canonical zeigt korrekt auf die jeweilige Objektseite. Im Description-Feld stand dagegen auf drei von drei geprüften Objektseiten dieselbe Zeichenkette: %_onoffice_objektbeschreibung%%. Genau die Variable also, über die der Hersteller die Objektbeschreibung in das SEO-Feld holen will. Sie wurde nie aufgelöst, und was Google in den Suchergebnissen anzeigt, entscheidet dann Google.

Der zweite Befund derselben Website betrifft die Sitemap. Sie besteht aus zwei Teilen, einem für Beiträge und einem für Seiten. Der Seitenteil führt 30 URLs, darunter die Container-Seite der Detailansicht. Eine einzige Objekt-URL steht nicht darin. Das ist die Bauart aus dem vorigen Abschnitt, sichtbar geworden. Google formuliert dazu selbst zurückhaltend: „submitting a sitemap is merely a hint: it doesn't guarantee that Google will download the sitemap or use the sitemap for crawling URLs on the site." Eine Sitemap ohne Objekte ist also kein Beweis für ein Problem. Ein gutes Zeichen ist sie auch nicht.

Die zweite abgerufene Seite ist die offizielle Demo-Website des Herstellers. Auf deren Objekt-Detailseite steht ein individueller Titel aus dem Objektnamen. Eine Meta-Description fehlt dort ganz, das Tag steht nicht im Quelltext.

Zwei Websites sind kein Marktbild, und keiner der Befunde sagt etwas über Platzierungen aus. Sie zeigen aber, wo die Arbeit liegt: nicht in der Installation, sondern in den Feldern danach. Wer sie nicht pflegt, verschenkt genau den Vorteil, für den man Objekte überhaupt auf die eigene Domain holt. Was die eigene Seite gegenüber einem Portal leistet, steht im Vergleich, ob die eigene Website oder ein Portal die Objekte trägt.

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FTP und OpenImmo-Export: einmal am Tag statt Echtzeit

Der zweite Weg braucht kein Plugin. onOffice exportiert die Objekte im OpenImmo-Format über eine Portalschnittstelle. Die eigene Website wird dabei wie ein Portal behandelt und als Ziel hinterlegt. Die Hilfe beschreibt den Weg für Portale, das Verfahren ist dasselbe.

Der Transport läuft über FTP, auf Wunsch über SFTP. Die Hilfe hält fest: „FTP is set automatically at the beginning and if you want to switch to SFTP, check the box ‚Use SFTP'." Eine der Optionen gilt ausdrücklich erst „for OpenImmo portals from version 1.2.5, including free portals".

Zur Taktung steht dort: „Once a day is possible for full adjustment and up to twice a day for mass partial adjustment." Ein Vollabgleich pro Tag, dazu bis zu zwei Teilabgleiche. Der Werbesatz von der Produktseite spricht von Echtzeit. Für den API-Weg trifft das zu. Für den FTP-Weg nennt die eigene Hilfe andere Zahlen. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Planungsgröße: Ein Objekt, das um zehn Uhr auf „verkauft" gesetzt wird, steht bis zum nächsten Lauf womöglich weiter im Angebot.

Für eine eigene Objektseite reicht der Weg trotzdem aus. Das OpenImmo-Paket enthält Datensatz und Bilder, ein Lauf pro Tag bildet den Bestand ab. Und das kostenpflichtige API-Modul braucht er nicht.

Der API-Zugang: was er leistet und was er kostet

Der dritte Weg ist die JSON-Schnittstelle. Die Entwicklerdokumentation sagt in einem Satz, was Sie wissen müssen: „The API module is subject to a charge." Sie brauchen dafür einen API-User in onOffice enterprise, dazu Token und Secret, jeder Aufruf wird mit einer Signatur aus Secret und Zeitstempel abgesichert.

Was die Schnittstelle liefert, ist gut dokumentiert. Objekte kommen über die Ressource estate, die Felder wählen Sie aus allem, was in der Verwaltung angelegt ist. Filtern geht mit Operatoren wie between, like oder in, sortieren nach Kaufpreis oder Miete, suchen auch im Umkreis einer Postleitzahl. Eine Grenze steht ausdrücklich in der Doku: listlimit hat den Standardwert 20 und das Maximum 500. Wer mehr Objekte zeigt, blättert in Paketen.

Ein Detail entscheidet in der Praxis über sichtbare Fotos. Bilder laufen über einen eigenen Aufruf, und der liefert nur Dateien, „which have the check mark ‚own homepage / API' set". Fehlt das Häkchen im Datensatz, kommt das Objekt ohne Bilder auf die Website. Wer den Fehler dann im Code sucht, sucht an der falschen Stelle.

Bleibt der Preis. onOffice weist ihn nicht als eigene Position aus, die Pakete geben ihn aber her. Für Immobilienmakler hängt der Zugang damit am gebuchten Paket, nicht an der Website. Stand 9. September 2026: Das Paket pro kostet 79 Euro netto je Nutzer und Monat und führt die API nicht in seiner Funktionsliste. Das Paket all-in kostet 99 Euro netto je Nutzer und Monat und führt sie. Das Paket expert nennt der Hersteller auf Anfrage. Dazu eine Fußnote zu allen Paketen: „Preise mtl. pro User zzgl. MwSt., zzgl. mtl. 50 € (entfällt ab 10 Usern) Servicepauschale & Setup je Unternehmen", bei 24 Monaten Vertragslaufzeit.

RechenschrittWertStatus
Paket all-in je Nutzer und Monat99,00 Euro nettoPreisseite, abgerufen 09.09.2026
Paket pro je Nutzer und Monat79,00 Euro nettoPreisseite, abgerufen 09.09.2026
Differenz je Nutzer und Monat20,00 Euro nettoRechnung
Über drei Jahre je Nutzer720,00 Euro nettoRechnung
Bei drei Nutzern über drei Jahre2.160,00 Euro nettoRechnung
Einrichtung einer nativen Anbindung, 30 bis 60 Stunden3.150 bis 6.300 Euro nettoAnnahme bei 105 Euro je Stunde (AGD)

Drei Einschränkungen gehören zu dieser Rechnung dazu. Die 20 Euro sind erstens keine Gebühr, die onOffice für die Schnittstelle verlangt. Sie sind der Abstand zweier Pakete, und in dem teureren steht die API mit auf der Liste. Zweitens zahlt niemand diese 20 Euro zusätzlich, der ohnehin all-in oder expert gebucht hat. Für ihn ist der API-Weg bei den Lizenzkosten kostenneutral. Drittens fällt die Servicepauschale von 50 Euro im Monat bei jedem Kunden an, unabhängig von der Website. Sie gehört nicht in diese Rechnung.

Die Gegenrechnung ist kurz. Wer die Objekte per FTP holt, braucht das API-Modul nach der abgerufenen Doku gar nicht und zahlt dafür mit der Aktualität. Über drei Jahre stehen 720 Euro je Nutzer gegen einen Vollabgleich am Tag.

Die Stundenzahl in der letzten Tabellenzeile ist eine Annahme, der Stundensatz nicht. Der Berufsverband AGD nennt 105 Euro netto je Stunde als Untergrenze für öffentliche Aufträge. Die Zahl steht hier nur als Maßstab, sie ist kein Angebot. Auf der anderen Seite steht die Zeit, die Ihr Büro heute für die zweite Erfassung von Hand aufwendet. Diese Rechnung gehört zur Investition, sie ist aber ein Thema für sich.

Damit keine falsche Erwartung entsteht: Listenpreise für Software-Zugänge sind öffentlich, der Preis für die Anbindungsarbeit ist es nicht. Woraus sich ein seriöses Angebot zusammensetzt, lesen Sie in unserem Beitrag darüber, was eine Makler-Website kostet.

smart site 2.0 und die Website-Pakete von onOffice

onOffice verkauft die Website auch selbst, zwei Produkte stehen dafür in der Dokumentation.

smart site 2.0 ist ein Homepage-Baukasten. Die Hilfe beschreibt ihn so: „With the homepage construction kit smart site 2.0 you can design your personal website in a few steps." Und weiter: „Publish selected properties directly from onOffice on your website. The necessary links etc. are created automatically." Zum Status steht dort ausdrücklich: „This module is a paid add-on module and may not be included in the selected onOffice enterprise version."

Daneben bietet der Hersteller fertige Websites auf WordPress-Basis an, mit vier Design-Vorlagen namens Pure Pulse, Modern Marvel, Classic Clear und Timeless Touch und einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten.

Beides beschreiben wir hier nur. Bewerten lässt sich aus der Ferne nichts, denn beide Seiten machen zu den Punkten dieses Artikels keine Angabe: nicht zur Struktur der Objektadressen, nicht zu Titel und Beschreibung je Objekt, nicht zur Sitemap. Kommt eines der Produkte für Sie in Frage, sind das die drei Fragen fürs Verkaufsgespräch. Ein Immobilienmakler bindet sich an ein fertiges System, und die Antworten entscheiden, was davon ihm gehört.

Native Anbindung: Objektseiten im eigenen Projekt

Der vierte Weg nimmt dieselben Daten und lässt das fremde Ausgabesystem weg. Der OpenImmo-Export oder die API gehen direkt in ein eigenes Projekt, bei uns in Astro oder Next.js. Aus jedem Datensatz entsteht dabei eine echte Seite.

Was damit im eigenen Haus liegt, ist die Liste, die diesen Artikel durchzieht. Das URL-Schema, ohne Zwang zur Datensatznummer. Title und Meta-Description je Objekt, aus den vorhandenen Feldern erzeugt und einzeln überschreibbar. Strukturierte Daten je Objekt, wobei Google eine klare Grenze zieht: „Don't add structured data about information that is not visible to the user, even if the information is accurate." Bildgrößen und Bildformate, die Objektsuche mit Filtern, die Sitemap mit jedem Objekt darin. Und die Regel für den Statuswechsel, wenn ein Objekt reserviert, verkauft oder zurückgezogen wird.

Nichts davon ist ein Argument gegen WordPress. Ein Plugin löst dieselben Aufgaben innerhalb der WordPress-Grenzen, also im Rahmen von Theme, Shortcode-Ausgabe, Updates und der Bauart des Herstellers. Der Unterschied liegt darin, wer entscheidet. Beim Plugin entscheidet der Hersteller, und Sie richten sich darin ein. Bei einer eigenen Anbindung entscheiden Sie.

Der Preis dafür ist Entwicklungsarbeit, einmal am Anfang. Danach steht die Objektliste im eigenen Design, in eigener Geschwindigkeit und unter eigenen URLs. Wir arbeiten seit fast 30 Jahren an Websites und holen Objektdaten ohne fremdes Ausgabesystem in das Projekt. Wie wir dabei vorgehen, steht unter Webdesign aus einer Hand.

Wovon Ihre Wahl abhängt

Es gibt keinen Weg, der für jedes Maklerbüro der beste ist. Es gibt nur die Frage, worauf Sie verzichten wollen.

WegSichtbarkeit bei GoogleDesignAufwandLaufende Kosten
iFramekeine eigene Objekt-URL, Zuordnung laut Google nicht garantiertvom Anbieter vorgegebengeringim Softwarepaket
onOffice-WordPress-Plugineigene Objekt-URLs, Title und Meta-Description je Objekt nur über ein SEO-Plugin und Custom Fieldsim Rahmen von Theme und TemplatesInstallation gering, Feinarbeit hochAPI-Paket, siehe Rechnung oben
OpenImmo-Export per FTP, nativ gebautvolle Kontrolle, Aktualisierung ein- bis zweimal am TagfreiEntwicklungsarbeit einmaligkein API-Modul nötig
onOffice-API, nativ gebautvolle Kontrolle, Daten auf AbruffreiEntwicklungsarbeit einmaligAPI-Paket, siehe Rechnung oben

Zeigt Ihr Büro nur wenige Objekte und dient die Website vor allem als Adresse, reicht eine Einbettung fürs Erste. Läuft die Seite schon auf WordPress und steht ein Entwickler bereit, ist das Plugin mit sauber gepflegten SEO-Feldern eine tragfähige Lösung. Sollen die Objektseiten dagegen selbst Eigentümer anziehen, gehört die Anbindung in die eigene Hand.

Fazit: Die Installation ist der kleinere Teil der Arbeit

onOffice bietet Immobilienmaklern mehrere Wege an und benennt sie offen. Das kostenlose Plugin holt die Objekte live über die Schnittstelle und legt sie als Unterpfade einer Detailseite ab. Der FTP-Export liefert ein- bis zweimal am Tag ein OpenImmo-Paket, die API auf Abruf und nur im größeren Softwarepaket.

Der Unterschied entsteht danach, bei der Frage, wer URL, Title, Meta-Description, Sitemap-Eintrag und Statuswechsel je Objekt setzt. Der Hersteller sagt selbst, sein Plugin sei kein SEO-Werkzeug. Genau dort liegt die Arbeit, und in unseren Abrufen war sie sichtbar liegengeblieben.

Drei Fragen genügen für den ersten Blick auf die eigene Seite. Liegt jedes Objekt unter einer Adresse auf Ihrer Domain? Steht im Description-Feld ein Satz über die Immobilie oder eine Variable, die nie aufgelöst wurde? Und findet sich der Objektbestand in der Sitemap wieder? Womit wir Immobilienmakler dabei unterstützen, steht unter Webdesign für Immobilienmakler und Hausverwaltungen.

Sie wollen den Weg für Ihre Objekte einmal durchgehen? Kostenloses Erstgespräch vereinbaren →

Häufig gestellte Fragen zu onOffice und der eigenen Website

Ist das onOffice-WordPress-Plugin kostenlos?

Das Plugin selbst ja, es steht frei auf wordpress.org. Der Hersteller nennt als Voraussetzung aber „a paid API user in onOffice enterprise". Die API-Doku sagt dazu klar: „The API module is subject to a charge."

Brauche ich für das onOffice-Plugin einen API-User?

Ja. Die Dokumentation sagt: „The plugin requires an API user to access the data in onOffice enterprise." Ohne diesen Zugang holt das Plugin keine Objekte. Zusätzlich empfiehlt der Hersteller Grundkenntnisse in PHP, HTML und CSS.

Bekommt jedes Objekt eine eigene URL?

Ja, jedes Objekt läuft unter einer eigenen URL. Sie beginnt mit der Datensatznummer, gefolgt von bis zu fünf Wörtern des Objekttitels. Die Nummer lässt sich laut Doku nicht entfernen, „as this is required for unique identification".

Kommen die Objekte in die Sitemap?

Nicht von allein. Die Objektseiten sind keine eigenen WordPress-Inhalte, sondern Unterpfade einer Detailseite. In unserem Abruf der Website eines Immobilienmaklers führte die Sitemap 30 URLs und keine einzige Objekt-URL.

Wie oft aktualisiert der OpenImmo-Export aus onOffice?

Die Hilfe des Herstellers nennt „once a day … for full adjustment and up to twice a day for mass partial adjustment". Ein Vollabgleich am Tag, dazu bis zu zwei Teilabgleiche. Der API-Weg arbeitet dagegen auf Abruf.

Was ist der Unterschied zwischen dem Plugin und smart site?

Das Plugin bringt Objekte in eine WordPress-Website, die Sie selbst betreiben. smart site 2.0 ist ein Homepage-Baukasten von onOffice, laut Hilfe „a paid add-on module", der die Website mitliefert.

Quellen

  1. onOffice, Immobiliensoftware, FAQ zur Einbindung „per API, per FTP oder Iframe", Paketübersicht pro/all-in/expert und Fußnoten, abgerufen am 09.09.2026: onoffice.com
  2. onOffice, API-Dokumentation, erste Schritte, „The API module is subject to a charge.", abgerufen am 09.09.2026: apidoc.onoffice.de
  3. onOffice, API-Dokumentation, Objekte lesen, listlimit und Filter, abgerufen am 09.09.2026: apidoc.onoffice.de
  4. onOffice, API-Dokumentation, auf der Homepage veröffentlichte Objektbilder, Häkchen „own homepage / API", abgerufen am 09.09.2026: apidoc.onoffice.de
  5. WordPress.org, Plugin „onOffice for WP-Websites", Version, Installationen und Bewertungen, abgerufen am 09.09.2026: wordpress.org
  6. onOffice, Plugin-Dokumentation, „A paid API user", „Basic PHP, HTML and CSS knowledge", Theme-Vorbehalt, abgerufen am 09.09.2026: wp-plugin.onoffice.com
  7. onOffice, Plugin-Dokumentation, Einrichtung, Houzez und Polylang, abgerufen am 09.09.2026: wp-plugin.onoffice.com
  8. onOffice, Plugin-Dokumentation, Detailansicht, Shortcode, Permalinks und URL-Aufbau, abgerufen am 09.09.2026: wp-plugin.onoffice.com
  9. onOffice, Enterprise-Hilfe, Portalschnittstellen, FTP und SFTP, OpenImmo ab 1.2.5, Taktung des Abgleichs, abgerufen am 09.09.2026: de.enterprisehilfe.onoffice.com
  10. onOffice, Enterprise-Hilfe, smart site 2.0, abgerufen am 09.09.2026: de.enterprisehilfe.onoffice.com
  11. onOffice, Websites für Immobilienmakler, Design-Vorlagen und Vertragslaufzeit, abgerufen am 09.09.2026: onoffice.com
  12. WordPress.org, Bewertung „Missing lots of futures", Nutzerstimme und Antwort der onOffice GmbH, abgerufen am 09.09.2026: wordpress.org
  13. WordPress.org, Bewertung „Man muss es können", abgerufen am 09.09.2026: wordpress.org
  14. WordPress.org, Bewertungsübersicht des Plugins, abgerufen am 09.09.2026: wordpress.org
  15. Google Search Central, SEO Office Hours Dezember 2023, iFrame-Zuordnung „not guaranteed", abgerufen am 09.09.2026: developers.google.com
  16. Google Search Central, Sitemap erstellen und einreichen, „merely a hint", abgerufen am 09.09.2026: developers.google.com
  17. Google Search Central, Einführung in strukturierte Daten, Sichtbarkeitsregel, abgerufen am 09.09.2026: developers.google.com
  18. AGD Allianz Deutscher Designer, Honoraruntergrenzen bei öffentlichen Aufträgen, 105,00 Euro je Stunde netto, abgerufen am 09.09.2026: agd.de

Letzte Aktualisierung: September 2026

Sven Huchel
Über den Autor

Sven Huchel

Geschäftsführer & Creative Director

Seit 2005 entwickelt Sven Websites, Brandings und digitale Strategien für Unternehmen im deutschsprachigen Raum. TÜV-zertifiziert für Verkaufspsychologie. Spezialisiert auf verkaufspsychologisch optimierte Websites für Ärzte, Anwälte und Unternehmer.

+49 (0) 2435 4209712 · info@huchel-medienagentur.de

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